Ostküste Australien Highlights – Die 14 besten Spots für deinen Road-Trip
Die Ostküste Australiens ist für mich jedes Mal ein Highlight an sich. Wenn du das erste Mal nach Australien reist, kommst du an dieser Strecke kaum vorbei – und ganz ehrlich: Das solltest du auch nicht. Hier reiht sich ein Traumspot an den nächsten: Schnorcheln oder Tauchen am Great Barrier Reef, mit dem 4WD über Fraser Island düsen oder einfach die einzigartigen Städtevibes in Sydney erleben. Die Vielfalt ist riesig – und genau das macht die Ostküste Australien Highlights so besonders. Übrigens wenn ich von der Ostküste spreche, dann ist das vor allem der Sunny State Queensland.
Hi,
ich bin Sabine und habe 2,5 Jahre in Australien gelebt. Dort durfte ich viele tolle Orte und Dinge sehen und erleben und möchte diese mit Dir hier auf meinem Blog teilen. Neben meinen eigenen Erlebnissen zeige ich Dir auch noch andere tolle Orte und Dinge, die ich auf meine Reiseliste setzen würde. Denn dieser Blog soll Dir als Inspiration und Grundlage für Deine Planung dienen. Viel Spaß beim Lesen!
Um eine Vorstellung zu bekommen: Von Cairns im tropischen Norden bis Sydney im Süden sind es rund 2.750 Kilometer. Zum Vergleich – in Europa würdest du dafür von Hamburg bis Neapel fahren. Der große Unterschied: Während du in Europa durch mehrere Länder mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen reist, bist du in Australien die ganze Zeit im selben Land unterwegs – und erlebst trotzdem eine unglaubliche Bandbreite: Regenwälder, endlose Strände, Korallenriffe, pulsierende Metropolen, Outback-Feeling und Nationalparks.
Ich selbst war schon mehrmals an der Ostküste unterwegs: Einmal auf einem längeren Roadtrip von Cairns nach Brisbane und später auf kürzeren Abstechern – etwa nach Brisbane, an die Gold Coast oder nur für einen Abstecher zum Great Barrier Reef. Jedes Mal entdeckte ich neue Facetten der Ostküste. Genau deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben – um dir einen Eindruck von den schönsten Ostküste Australien Highlights zu geben und dir die Planung deiner Reise zu erleichtern.
- Warum lohnt sich ein Roadtrip an der Ostküste Australiens?
- Praktische Tipps für deine Planung – Reisezeit und Dauer
- Wie sind die Distanzen an der Ostküste Australiens?
- Fortbewegung an der Ostküste Australiens – von Highlight zu Highlight
- Ostküste Australien Highlights – die besten 14 Spots von Norden nach Süden
- 1 Cairns & Great Barrier Reef
- 2 Daintree Rainforest & Cape Tribulation
- 3 Townsville und Magnetic Island
- 4 Whitsunday Islands
- 5 Cape Hillsborough National Park
- 6 Fraser Island (K’gari)
- 7 Hervey Bay – Whale Watching
- 8 Rainbow Beach
- 9 Brisbane
- 10 Sunshine Coast & Noosa
- 11 Gold Coast
- 12 Byron Bay
- 13 Sydney
- 14 Blue Mountains
- Ostküste Australien Highlights: Meine persönliche Empfehlung und Fazit
- Nützliche Apps und Links
Warum lohnt sich ein Roadtrip an der Ostküste Australiens?
Ein Roadtrip an der Ostküste Australiens ist die perfekte Mischung aus Abenteuer, Natur und Komfort. Nirgendwo sonst im Land findest du so viele unvergessliche Erlebnisse auf einer Strecke: das Great Barrier Reef, die Whitsunday Islands, Fraser Island, pulsierende Städte wie Brisbane und Sydney – und dazwischen unzählige Strände und Nationalparks. Ich denke das macht die Ostküste Australien zum Highlights.
Gerade wenn du das erste Mal nach Australien reist, ist die Ostküste ideal. Du hast vielleicht schon mal etwas von Queensland und New South Wales gehört. Das sind die beiden Bundesstaaten, die du bei Deinem Roadtrip durchreist. Die Infrastruktur ist super ausgebaut, Unterkünfte und Touren sind leicht zu finden, und du kannst flexibel entscheiden, ob du eher Action, Entspannung oder Kultur suchst. Rund 80 % aller Australier:innen leben in Städten entlang der Ostküste, vor allem in den Metropolen Sydney, Melbourne und Brisbane. Hier findest du die größte Dichte an kulturellen Angeboten, Universitäten, Jobs und internationaler Vielfalt.
Für dich bedeutet das: An der Ostküste bist du nie weit von der nächsten Stadt, Unterkunft oder Tour entfernt – perfekt für einen ersten Australien-Roadtrip. Gleichzeitig hast du die Möglichkeit, in kurzer Zeit sowohl urbane Vibes als auch einsame Naturparadiese zu erleben.

Praktische Tipps für deine Planung – Reisezeit und Dauer
- Beste Reisezeit: Mai–Oktober (Trockenzeit im Norden, angenehm im Süden). Sommer (Dez–Feb) kann sehr heiß & feucht sein.
- Fortbewegung: an der Ostküste kannst Du entweder mit einem Auto + Hotels unterwegs sein, oder Dir einen Camper mieten.
- Dauer: Für die komplette Ostküste (Cairns–Sydney oder vice versa) würde ich mindestens 3–4 Wochen einplanen. Dann wird es entspannt. Wir haben unseren Trip von Cairns nach Brisbane in 19 Tagen gemacht. Das ging auch noch super – wobei wir natürlich dann auch einige Dinge ausgelassen haben.
Wie sind die Distanzen an der Ostküste Australiens?
Damit du weißt, wie weit die Highlights an der Ostküste Australiens auseinanderliegen, hier die Distanzen (Straße, grob gerundet):
- Sydney – Byron Bay: 760 km
- Byron Bay – Brisbane: 165 km
- Brisbane – Fraser Island (via Hervey Bay): 300 km
- Fraser Island – Airlie Beach: 900 km
- Airlie Beach – Magnetic Island (Townsville): 275 km
- Magnetic Island – Cairns: 350 km
Insgesamt kommst du auf etwa 2750 km – das ist schon einiges. Wie Du aber siehst kann einige der Highlight Spots doch bequem in ein paar Stunden Fahrt verbinden.
Fortbewegung an der Ostküste Australiens – von Highlight zu Highlight
Wenn Du Dich entschieden hast an die Ostküste von Australien zu reisen um die Highlights abzufahren, dann kommt sicherlich die Frage: was ist das beste Fortbewegungsmittel. Du hast mehrere Möglichkeiten.
Zum einen einen Mietwagen. Dies war immer die Option, die wir bei unseren zahlreichen Besuchen gewählt haben. Du bist flexibel, unabhängig von Zeitplänen und kommst eigentlich an alle Orte (außer auf Fraser Island, da hier ein 4WD notwendig ist). Außerdem gibt es immer Hotels, AirBNBs oder Motels.
Wenn Du lieber Deine Freiheit magst und auch mal gerne am Strand aufwachen möchtest, ist vielleicht ein Camper das richtige für Dich. Die Preise beginnen bei etwa 40 AUD pro Tag, können aber je nach Saison und Ausstattung bis zu 500 AUD pro Tag steigen oder die Vermieter haben Mindestmietdauern von 7 oder sogar 14 Tagen. Diese Möglichkeit haben wir persönlich an der Ostküste nie genutzt, sondern eigentlich nur im Northern Territory, wo an eben nicht an jeder Ecke auch Übernachtungsmöglichkeiten hat.
Falls du nicht selbst fahren magst, ist der Greyhound Bus eine Alternative. Dieser fährt ganz viele Städte an und man hat die Möglichkeit für 475 AUD 30 Tage beliebig oft hin-und her zu fahren. Das ganze nennt sich 30 Day East Coast Whimit Travel Pass. Und das beste. In den Busen hast Du kostenloses Wifi und USB Charger. Diese Pässe gibt es auch als 7 oder 15 Tage Option zu buche.
Ostküste Australien Highlights – die besten 14 Spots von Norden nach Süden
1 Cairns & Great Barrier Reef
Cairns ist mit rund 150.000 Einwohnern eine entspannte Stadt im tropischen Norden von Queensland und für viele der Startpunkt, um die Ostküste Australien Highlights zu entdecken. Jährlich reisen etwa 2–3 Millionen Besucher:innenhierher, um das berühmte Great Barrier Reef oder den uralten Daintree Rainforest zu erleben. Obwohl Cairns eine Fläche von rund 250 km² hat, ist das Zentrum sehr kompakt und lässt sich bequem zu Fuß erkunden.
Besonders praktisch: Im Stadtkern gibt es zwar keinen Strand, dafür aber die beliebte Cairns Lagoon direkt an der Esplanade, die an heißen Tagen Abkühlung bietet. Mit seinem tropischen Klima – am angenehmsten von Mai bis Oktober – und der guten Anbindung an Touren, Roadtrips und Inlandsflüge ist Cairns der perfekte Ausgangspunkt, um die Vielfalt der Ostküste zu erleben.
Highlights in der Umgebung:
Great Barrier Reef – von hier starten die meisten Schnorchel- und Tauchtouren.
Daintree Rainforest – einer der ältesten Regenwälder der Welt.
Atherton Tablelands – grüne Hochebene mit Wasserfällen, Kaffeeplantagen und kleinen Dörfern.
Plane am besten 3–5 Tage in Cairns ein. So hast du genug Zeit für eine Schnorchel- oder Tauchtour am Great Barrier Reef, einen Abstecher in den Daintree Rainforest* und vielleicht auch einen Tagesausflug in die Atherton Tablelands*. Hier aber im nächsten Abschnitt mehr dazu. Wenn du es entspannt magst, bleib ein bis zwei Tage länger und genieße das tropische Flair der Stadt. Falls Du einen Mietwagen hast, kannst Du entspannt all Ziele machen, wie wir damals. Von Cairns aus sind wir zum Daintree Rainforest mit Übernachtung. Falls Du dies nicht magst, ist es aber auch an einem Tag möglich.
Übrigens Halbtages Schnorcheltouren kannst Du ab ca. 100€ buchen. Schau einfach mal hier bei dem Link* oder falls Du einen ganzen Tag* unterwegs sein möchtest ist dies ab 150€ zu haben.
Und wenn Du jetzt Lust hast einige Tage in Cairns zu verbringen und die Umgebung zu erkunden, dann schau doch mal in meinem Beitrag: Cairns Highlights und lass Dich inspirieren für mehr Reiseziele rund um diese kleinen Stadt.
2 Daintree Rainforest & Cape Tribulation
Der Daintree Rainforest im Norden von Queensland ist einer der ältesten Regenwälder der Welt – über 135 Millionen Jahre alt – und gehört definitiv zu den Ostküste Australien Highlights. Nur hier treffen zwei UNESCO-Welterben aufeinander: der tropische Regenwald und das Great Barrier Reef. Dieser einzigartige Mix macht die Region so besonders.
Dichte Regenwälder, die bis direkt an den Strand reichen, eine unglaubliche Artenvielfalt mit Kasuaren, Baumkängurus und Schmetterlingen – und eine wilde, unberührte Atmosphäre. Besonders eindrucksvoll ist dabei ein Punkt im Daintree Rainforest und zwar: Cape Tribulation, wo Regenwald und Korallenmeer direkt aufeinandertreffen.
Der Daintree liegt rund 100 km nördlich von Cairns. Ab Mossman nimmst du die Fähre über den Daintree River, danach führt eine kurvige Küstenstraße weiter Richtung Cape Tribulation. Bereits die Fahrt ist ein Erlebnis!
Ich würde Dir empfehlen mindestens 2 Tage einzuplanen, um den Daintree Rainforest wirklich zu erleben. So hast du Zeit für eine geführte Nachtwanderung, eine Bootstour auf dem Daintree River (Krokodile!) und entspannte Stunden an den wilden Stränden. Wir waren damals auch Übernacht dort.
Tipp: Übernachte in einer der einfachen Eco-Lodges mitten im Regenwald – es gibt nichts Magischeres, als morgens vom Ruf exotischer Vögel geweckt zu werden. Außer Du magst es nicht laut ;-). Wir waren damals im Cape Trip Beach House.
Wenn Du jetzt Lust bekommen hast auch mal in den Daintree Rainforest zu reisen, schau doch hier lang zu meinem Beitrag über 2 Tage voll mit Highlights im Daintree Nationalpark.
3 Townsville und Magnetic Island
Wenn Du Cairns auf dem Weg zu den Whitsunday bist oder andersherum, dann mach doch einen Zwischenstopp in Townsville und besuche dort die Magnetic Island.

Die Magnetic Island, von den Locals liebevoll „Maggie“ genannt, liegt nur 8 Kilometer vor der Küste von Townsville in Queensland und ist ein echtes Naturparadies. Über die Fähre erreichst du die Insel in nur 20 Minuten – perfekt also auch für einen kurzen Abstecher. Auf Magnetic Island erwarten dich traumhafte Buchten, kristallklares Wasser und Nationalpark-Flächen, die rund zwei Drittel der Insel einnehmen. Besonders bekannt ist die Insel für ihre zahlreichen Koalas, die du mit etwas Glück bei einer Wanderung entlang des Forts Walk in freier Wildbahn beobachten kannst.
Neben Wandern ist Schnorcheln und Tauchen rund um Maggie ein Highlight, denn die Insel liegt direkt am Great Barrier Reef Marine Park. Auch Kajakfahren, Segeln oder ein entspannter Tag an einer der vielen Buchten wie Horseshoe Bay oder Radical Bay lohnen sich.
Für Magnetic Island reicht ein Tagesausflug von Townsville völlig aus, wenn du nur einen ersten Eindruck gewinnen möchtest. Willst du jedoch mehr Strände erkunden, Wanderungen unternehmen und das entspannte Inselleben genießen, solltest du 2 bis 3 Tage auf der Insel einplanen.
4 Whitsunday Islands
Die Whitsunday Islands sind für mich das Sinnbild für die Ostküste Australien und auch das Highlight und sind für viele das Sinnbild von tropischem Paradies – türkisblaues Wasser, weiße Strände und Segelboote, die zwischen den Inseln kreuzen. Kein Wunder, dass sie zu den absoluten Ostküste Australien Highlights zählen. Besonders bekannt ist der Whitehaven Beach, dessen Sand zu 98 % aus reinem Quarz besteht und wie Puderzucker aussieht. Schau einfach selbst.

Ausgangspunkt für die Whitsundays ist Airlie Beach. Airlie Beach liegt etwa 1.100 km nördlich von Brisbane oder 650km südlich von Cairns und ist gut mit Bus, Auto oder Inlandsflügen (Proserpine Airport) erreichbar. Von hier starten täglich Boote und Segeltrips zu den Whitsundays.
Dich erwarten dann: Segeltouren, schnorcheln in bunten Riffen, traumhafte Aussichtspunkte wie Hill Inlet Lookout und jede Menge Möglichkeiten zum Relaxen. Airlie Beach ist ein kleiner Backpacker-Ort mit entspannter Atmosphäre, vielen Hostels, Restaurants und der Airlie Beach Lagoon – perfekt, um zwischen den Ausflügen die Sonne zu genießen.
Schau ob Du es schaffst, 2- 3 Tage einzuplanen – einen Tag zum Ankommen und Airlie Beach erkunden, dazu 1–2 Tage für Segel- oder Bootstouren. Mehr Zeit ist natürlich besser.
Tipp: Wenn du flexibel bist, buche eine Mehrtages-Segeltour – auf dem Boot zu übernachten und morgens mit Blick auf die Inselwelt aufzuwachen ist einfach etwas für die Bucket-Liste.
5 Cape Hillsborough National Park
Wenn Du auf dem Weg weg von Airlie Beach oder Richtung Airlie Beach bist, dann ist dieser Zwischenstop vielleicht etwas für Dich. Der Cape Hillsborough National Park ist eher klein und zieht auch nicht so viele Besucher an. Ca. 1,5 Autostunden von Airlie Beach entfernt erwarten dich hier aber viel Flora und Faune. Der Park vereint Strände und Wald und ist besonders berühmt ein unvergessliches Erlebnis: Kängurus und Wallabys bei Sonnenaufgang direkt am Strand zu beobachten. Vielleicht auch etwas was auf deiner Bucketlist ganz oben steht. Ich habe Euch oben die Webseite von Park verlinkt, da findet Ihr ganz tolle Bilder dazu.
Doch nicht nur das macht den Park spannend: Es gibt mehrere Wanderwege, die durch Regenwald, Mangroven und zu spektakulären Küstenklippen führen. Beliebt ist z. B. der Andrews Point Track, der atemberaubende Ausblicke über das Meer und die vorgelagerten Inseln bietet.
6 Fraser Island (K’gari)
Die Fraser Island, offiziell wieder unter ihrem traditionellen Namen K’gari bekannt, ist mit rund 120 Kilometern Länge und 15 Kilometern Breite die größte Sandinsel der Welt – und ein echtes Abenteuerparadies an der Ostküste Australiens. Sie liegt direkt vor Hervey Bay und ist UNESCO-Weltnaturerbe. Berühmt ist die Insel für ihre endlosen Sandstrände, glasklaren Süßwasserseen und dichte Regenwälder, die trotz des sandigen Bodens gedeihen.
K’gari zieht jährlich rund 350.000 Besucher an. Mit einer Fläche von 1.840 km² ist die Insel nicht nur groß, sondern auch abwechslungsreich – von Dünenlandschaften bis hin zu dichten Wäldern. Dauerhafte Einwohner gibt es kaum, allerdings einige Resorts, Campingplätze und kleine Siedlungen.
Zu den absoluten Highlights gehören der türkisfarbene Lake McKenzie, das Maheno Schiffswrack, der 75 Mile Beach, sowie Fahrten im Allradfahrzeug über die weiten Sandpisten. Auch die natürlichen Champagne Pools und der Eli Creek, in dem du dich treiben lassen kannst, sind Must-Sees. Fraser Island ist zudem einer der besten Orte, um Dingos in freier Wildbahn zu sehen – allerdings mit Respekt und Abstand!
Du kannst Fraser Island theoretisch an einem Tag besuchen, allerdings ist das Erlebnis sehr begrenzt. Richtig lohnenswert wird es, wenn du 2 bis 3 Tage auf der Insel bleibst – zum Beispiel im Rahmen einer geführten 4WD-Tour oder beim Camping auf eigene Faust. So hast du genug Zeit, mehrere Seen, Strände und die Regenwälder zu erkunden. Wir haben damals einen 4WD gemietet inklusive Campingausrüstung und waren dann 2 Tage auf der Insel. Es war wirklich richtig traumhaft und unvergesslich.
Falls dich unsere Erfahrungen dort interessieren. In dem Beitrag Fraser Island (K’gari) – Tipps, Sehenswürdigkeiten & Insider-Erfahrungen hab ich meine Eindrücke und Erfahrungen zusammengefasst.
Tipp: Die Touren starten immer in Hervey Bay. Entweder mietest Du einen 4WD zum selbst Fahren (Tour)* oder, wenn Du nicht selber fahren möchtest, werden auch Tagestouren mit dem Bus* angeboten. Falls Du allerdings Autos liebst, mach unbedingt die Selbstfahrtour. Das ist ein einmaliges Erlebnis mit dem Jeep am Strand zu fahren und wirst Du nie mehr im Leben vergessen. Alle die bei unserer Tour dabei waren hatten ihren Spaß, vor allem an den Kilometerlangen Stränden.
7 Hervey Bay – Whale Watching
Hervey Bay liegt an der Fraser Coast in Queensland und gilt als beste Adresse in Australien, um Buckelwale aus nächster Nähe zu erleben. Von Juli bis November ziehen die majestätischen Tiere durch die Region, um in den wärmeren Gewässern zu kalben und ihre Jungen großzuziehen. Durch die geschützte Lage der Bucht bleiben die Wale oft mehrere Tage. Also falls Du in dieser Jahreszeit vor Ort bist, schau nach Touren zur Walbeobachtung*.
Neben den Whale-Watching-Touren lohnt sich Hervey Bay auch als entspannter Küstenort mit langen Stränden, einem schönen Esplanade-Promenadenweg und als Tor nach Fraser Island (K’gari).
8 Rainbow Beach
Rainbow Beach liegt etwa 120 km südlich von Hervey Bay und ist ein kleiner Küstenort, der seinen Namen den spektakulären, mehrfarbigen Sandklippen verdankt. Diese entstehen durch Mineralien im Sand, die je nach Licht in Orange, Rot, Braun oder sogar Lila schimmern – besonders bei Sonnenuntergang ein Highlight.
Der Ort selbst ist ruhig und entspannt und hat nur ca 1.200 Einwohner. Also mini und – perfekt für alle, die etwas abseits der großen Touristenzentren unterwegs sind. Beliebt ist Rainbow Beach auch als Startpunkt für Fraser-Island-Touren sowie für Abenteuer mit dem 4WD oder Kajak*. Zudem ist der Ort ein Paradies für Surfer, Fallschirmspringer und Angler.
9 Brisbane
Brisbane, die Hauptstadt von Queensland, ist mit rund 2,6 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Australiens. Die Metropole liegt am Brisbane River, nur zwei Autostunde von der Gold Coast (nach Süden) und der Sunshine Coast (nach Norden) entfernt, und ist bekannt für ihr entspanntes Lebensgefühl, viel Sonne und eine junge, kreative Szene. Brisbane ist kleiner als Sydney, aber super lebendig. Besonders cool: die South Bank mit künstlichem Strand mitten in der Stadt.
Brisbane zieht jährlich über 9 Millionen Besucher an – sowohl internationale Gäste als auch viele Australier. Die Stadt ist flächenmäßig riesig: mit 15.800 km² gehört sie zu den größten Metropolregionen weltweit, aber die gute Nachricht: der eigentliche Stadtkern ist kompakt und lässt sich gut zu Fuß erkunden.
Highlights in Brisbane sind das South Bank Parklands mit seiner künstlich angelegten Lagune direkt am Fluss, die Story Bridge, die man sogar erklimmen kann, und der Lone Pine Koala Sanctuary, wo du Kängurus füttern und Koalas sehen kannst. Auch der botanische Garten und die modernen Viertel wie Fortitude Valley (perfekt zum Ausgehen) machen Brisbane spannend.

Für einen ersten Eindruck reichen 1 bis 2 Tage, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und das entspannte City-Flair zu genießen. Brisbane ist aber auch der perfekte Ausgangspunkt für weitere Ausflüge zur Gold Coast oder Sunshine Coast. Mehr dazu aber in den nächsten zwei Abschnitten.
Ich persönlich war mehrmals in Brisbane für lokale Messen und hatte dann auch etwas die Gelegenheit Zeit dort zu verbringen. Vor allem Abends fand ich es entlang des Brisbane Rivers in den South Bank Parkland wirklich entspannt und schön.
Tipp: wenn Du nicht so viel Zeit für Deinen Trip an der Ostküste hast, dann kannst Du auch den Teil zwischen Sydney und Brisbane mit dem Auto weglassen und dafür lieber die Distanz fliegen.
10 Sunshine Coast & Noosa
Die Sunshine Coast liegt nur rund zwei Stunde nördlich von Brisbane und erstreckt sich über mehr als 100 km Küstenlinie. Sie ist bekannt für ihre Mischung aus traumhaften Stränden, gemütlichen Küstenorten und üppigem Hinterland. Der wohl bekannteste Spot ist Noosa, ein eleganter Badeort mit feinen Boutiquen, hervorragenden Restaurants und einer lockeren Surfkultur. Ehemalige Kollegen von mir sind hier immer zum Urlaub hin gefahren. Warum? Es ist einfach super entspannt dort und nicht so laut und umtriebig wie die Gold Coast. Ich kann das definitiv bestätigen.

Auf unserer Tour von Cairns nach Brisbane hatten wir hier auch einen Stop – leider ohne Übernachtung. Aber dafür mit etwas Sightseeing im Umfeld.
Was könnt Ihr machen: Im Noosa National Park wandern und dabei Delfine oder sogar Koalas in den Bäumen entdecken. Oder eine Bootstour in den Noosa Everglades* chartern. Und wer lieber chillt: verbringt einen entspannten Tag an Stränden wie Noosa Main Beach oder Coolum Beach . Dort kann man dann auch Surfkurse* buchen, um in 2 Stunden zu lernen, wie man die Wellen wie ein richtiger Aussie reitet. Oder macht eine Bootstour zur Walbeobachtung* oder um Delfine* zu sehen.

Ihr seht, es gibt viele Dinge in Noosa. Wir waren auch noch im Hinterland, um die Glass House Mountains zu sehen oder macht einen Stop in den charmanten Dörfern wie Montville und Maleny.
11 Gold Coast
Die Gold Coast ist ein echter Kontrastpunkt zur wilden Natur der Ostküste: eine Mischung aus endlosen Surfstränden, glitzernder Skyline und einem riesigen Angebot an Freizeitaktivitäten. Besonders bekannt ist der Surfers Paradise Beach, wo Stadtleben direkt auf Ozeanfeeling trifft. Ich hab in unserer Australien Zeit die Gold Coast auch immer mit Mallorca verglichen. Gerade die Jüngeren fliegen dort hin zum Feiern und Party machen.
Wir selbst waren auch ein Wochenende dort. Einfach weil wir neugierig waren und es erleben wollte. Ich muss sagen, dieser Küstenabschnitt der Ostküste Australiens hat auch etwas für sich. In Erinnerung geblieben sind mir viele Hochhäuser direkt an der Küste, endlose Strände und ein tolles Nightlife. Wir sind damals mit dem Auto von Brisbane gekommen. Super einfach, da die Distanz nur 80 km beträgt.
Was ich Euch unbedingt empfehlen würde ist Tickets für das Goldküste: SkyPoint Observation Deck*. Hier gibt es einen atemberaubenden Blick von oben über die Stadt und den Strand.
Doch die Region hat noch viel mehr zu bieten: Im Hinterland warten die Lamington und Springbrook Nationalparks* mit Regenwäldern, Wasserfällen und spektakulären Wanderungen. Und für alle Familien und Adrenalinjunkies gibt es Themenparks wie Dreamworld oder Warner Bros. Movie World.
Persönlich waren wir 2 Tage hier. Das hat vollkommen ausgereicht. Wenn Ihr allerdings die Themenparks* machen wollt, dann plant etwas mehr Zeit ein. In den Hauptreisezeiten ist allerdings einiges los hier. Jährlich kommen mehr als 10 Mio Besucher.
Tipp: Auf Grund der Beliebtheit der Gold Coast könnt Ihr auch direkt dort hinfliegen. Der Coolangatta Airport macht die Anreise oder Abreise super unkompliziert.
12 Byron Bay
Byron Bay ist einer dieser Orte, die definitiv einen Besuch wert sind. Die Mischung aus Surf-Lifestyle, Hippie-Charme und atemberaubender Natur macht es zu einem der beliebtesten Stopps an der Ostküste Australiens. Am berühmten Cape Byron Lighthouse stehst du am östlichsten Punkt des australischen Festlands – perfekt für Sonnenaufgänge, die den Himmel in Pastellfarben färben.
Der Ort selbst ist entspannt und alternativ: Straßenmusiker, kleine Boutiquen, Bio-Cafés und jede Menge Surfschulen bestimmen das Bild. Auch Yoga-Retreats, Märkte und Festivals tragen zum besonderen Spirit bei.
Mit rund 10.000 Einwohnern ist die Stadt nicht besonders groß, wird aber in der Hochsaison von vielen Backpackern und Touristen besiedelt. Was könnt Ihr hier tun?
- Main Beach & Wategos Beach: Traumstrände zum Schwimmen, Sonnen und Surfen. Eigentlich einfach nur zum Relaxen.
- Lokaler Spirit: Straßenmusik und Sonnenuntergänge am Strand mit Feuershows gehören zum Byron-Feeling einfach dazu.
- Cape Byron Lighthouse Walk: Rund 3 km entlang der Küste mit Wahnsinnsausblicken – und oft kannst du Delfine oder sogar Wale (Mai–Oktober) beobachten.
Viele verbinden Australien mit dem Traum, einmal Delfine zu streicheln und denken das ist auch in Byron Bay möglich. Das stimmt nicht. Allerdings: hier gibt es viele Delfine in freier Wildbahn! Besonders rund um den Cape Byron Lighthouse oder am Wategos Beach siehst du sie oft direkt vor der Küste, manchmal sogar beim Spielen in den Wellen. Bucht Euch hier eine Kanutour und wer weiß, vielleicht begleiten Euch dann die Delfine.
Zur Info: In Monkey Mia (Western Australia) oder in Rockingham bei Perth gibt es geführte Programme, bei denen du Delfine hautnah erleben kannst.
13 Sydney
Sydney ist eigentlich ein MUSS auf Deiner Reise nach Australien. Du kannst von hier deine Reise perfekt beginnen oder auch enden. Die Stadt verbindet weltberühmte Sehenswürdigkeiten wie die Harbour Bridge und das Opera House mit entspannten Stränden wie Bondi oder Manly.
Tipp Schau Dir meinen Beitrag Was Du nicht verpassen solltest in Sydney: Die Top 10 Sehenswürdigkeiten an. Dort wirst Du einen tieferen Einblick in die vielen tollen Punkte der Stadt bekommen und kannst dir schon mal deine Highlights raussuchen.
Highlight: Ein Spaziergang vom Opera House durch den Botanischen Garten mit Blick auf den Hafen – unvergesslich! Aber auch die Stadtteile The Rocks oder Darling Harbour solltest Du besuchen. Oder mit der Fähre nach Manly oder Bondi Beach?
14 Blue Mountains
Die Blue Mountains sind ein Nationalpark unweit von Sydney. Mit einer Fahrzeit von knapp 2 Autostunden liegen sie westlich von der Metropole. Während Du in Sydney die Stadtvibes spüren wirst, kannst Du in den Blue Mountains Natur aufsaugen. Es ist wirklich ein Kontrastprogramm, dass es wiederum so soll macht. Auf einem Roadtrip von Melbourne nach Sydney waren wir für zwei Tage dort. Wanderungen, Lookouts und Wasserfälle sind spektakulär. Das Highlight sind die Three Sisters. Drei Felsnadeln, die nebeneinander in den Himmel ragen. Die meisten Spots sind in den Blue Mountains sehr nahe zusammen, so dass Du auch in einem Tag viel erleben kannst.

Von Sydney aus gibt es Tagesausflüge. Wenn Du allerdings einen Mietwagen hast, dann versuch doch etwas mehr Zeit und eine Übernachtung in den Blue Mountains einzuplanen.
Besuch meinen Beitrag Blue Mountains National Park – die Top 10 Dinge, die Du nicht verpassen solltest und lass Dich einfach etwas mehr inspirieren. Hier habe ich Dir meine persönlichen Erfahrungen und Tipps zusammengefasst.
Ostküste Australien Highlights: Meine persönliche Empfehlung und Fazit
Wenn du nur begrenzt Zeit hast, würde ich mich auf Cairns & Great Barrier Reef, Whitsundays, Fraser Island konzentrieren und dann von Brisbane weiter fliegen. Für mich waren dort viele Highlights. Die Strecke zwischen Brisbane und Sydney hingegen kannst Du mit dem Flieger zurücklegen und dann lieber in Sydney mit Tagesausflügen die Gegend erkunden. Dann spart Du Dir die doch große Distanz zwischen den Städten im Auto.
Ich bin gespannt, was Du aussuchst und auf Deiner Route einplanst. Auf alle Fälle bin ich sicher, dass Du ganz viele tolle Orte und Erlebnisse haben wirst.
Happy traveling 💛
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Nützliche Apps und Links
Hätte ich diese Apps vorher gekannt, hätte ich mir vieles erspart — meine absoluten Top-Tools für Australien.
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Navigation & Outdoor
- Google Maps – Offlinekarten unbedingt laden, speziell außerhalb der Städte.
- Rome2Rio – Perfekt, um schnell alle Transportmöglichkeiten zu checken.
- Komoot – Ideal für längere Wanderungen; sehr klare Navigation.
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- Wikicamps – Für Camping das wichtigste Tool in Australien.
- Trailforks – Hilft bei weniger bekannten Tracks, die kaum ausgeschildert sind.
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Mietwagen & Camper
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Hostels & Backpacker
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Transport in den Städten
Touren & Aktivitäten
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Alltag & Shopping
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Fraser Island – oder besser gesagt K’gari, wie die Aborigines sie nennen – war für mich…
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