Südwestküste Australiens – 3 Tage Roadtrip ab Perth
Die Südwestküste Australiens ist einfach beeindruckend! Mehr kann ich dazu nicht sagen. Auf kurzer Distanz wechseln sich türkisfarbene Buchten, weiße Sandstrände, uralte Karri-Wälder und dramatische Klippenlandschaften ab. Wir haben dort leider nur drei Tage verbringen können und mussten uns wirklich auch verschiedene Dinge im Schnelldurchlauf anschauen. Dennoch ist die Landschaft bei mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben und ich werde sicherlich wieder kommen.
Hi,
ich bin Sabine und habe 2,5 Jahre in Australien gelebt. Dort durfte ich viele tolle Orte und Dinge sehen und erleben und möchte diese mit Dir hier auf meinem Blog teilen. Neben meinen eigenen Erlebnissen zeige ich Dir auch noch andere tolle Orte und Dinge, die ich auf meine Reiseliste setzen würde. Denn dieser Blog soll Dir als Inspiration und Grundlage für Deine Planung dienen. Viel Spaß beim Lesen!
Was macht die Südwestküste Australiens so besonders?
Das Zusammenspiel aus tiefgrünen Wäldern, rotbrauner Erde und dem fast schon leuchtenden Blau des Meeres ist typisch für den Südwesten Australiens. Ich schaue mir super gerne die Bilder von dort an und bekomme dann immer so ein starkes Gefühl von Fernweh. Es ist jedes Mal ein Flashback einer wunderbaren Reise, die wir zusammen mit meiner Schwester gemacht haben, als diese uns in Australien besuchte.
Warum ist die Südwestküste Australiens anders als der Osten?
Im Vergleich zur Ostküste geht es im Südwesten Australiens viel ruhiger und entspannter zu. Du findest viele Orte, an denen du die Landschaft fast für dich alleine hast. Dieses Gefühl von Weite und Ruhe begleitet dich den ganzen Weg über. Der „normale“ Australientourist denkt erst an die Ostküste, dann an das Rote Zentrum und erst zu letztens kommt die Westküste als mögliches Ziel auf die Liste. Die Südwestküste hat auch erst seit ein paar Jahren einen Touristenboom und trotzdem ist es dort eben nicht überlaufen und man teilt viele Orte nicht mit vielen Touristen, sondern hat einfach Platz.
- Südwestküste Australiens – 3 Tage Roadtrip ab Perth
- Überblick der 3-Tages-Route
- Tag 1: Perth – Bunbury – Busselton Jetty -Pemberton
- Tag 2 – Pemberton → Karri Forest → Denmark
- Tag 3 – Albany → Perth
- Praktische Tipps für deinen Roadtrip an der Westküste
- Was ist die beste Jahreszeit, um den Südwesten zu erkunden?
- Wie viel Zeit sollte man sich für die Südwestküste Australiens nehmen?
- Mietwagen oder Camper und welche Straßenbedingungen erwarten Dich?
- Packliste für die Südwestküste Australiens
- Kilometerübersicht & Distanzen aller Etappen
- Karte mit allen Zielen im Überblick
- Fazit – Warum dieser Roadtrip zu meinen Lieblingsreisen gehört
- Nützliche Apps und Links
Überblick der 3-Tages-Route
Leider hatten wir eben nur diese drei Tage, um die Gegend südlich von Perth zu erkunden. Unsere Hauptziele waren Busselton, die Karri-Wälder und die unglaublichen Strände und Felsformationen rund um Denmark.
Die Reise war zusammen mit meiner Schwester und ihrer Freundin. Die beiden waren schon ein paar Tage länger in Perth, um die Pinnacles und Rottnest Island zu erkunden. Falls Du das auch vorhast, hier ein paar weitere Blogartikel von mir zu diesen Highlights.
— Perth und Umgebung erkunden: Diese 12 Orte gehören auf jede Route
— Westküste Australien: Rottnest Island
— Perfekter Tagesausflug ab Perth: Pinnacles Dessert und Lancelin Sand Dunes
Unsere Reise ging direkt los vom Flughafen in Perth mit dem Mietwagen. In dieser Ecke Australiens reist man am besten tatsächlich sehr gut mit Mietwagen oder Camper. Zum einen ist man dadurch viel flexibler und kann spontan anhalten, wann immer etwas einen fasziniert. Zum anderen gibt es im Südwesten längst nicht so viel Infrastruktur wie an der Ostküste. Öffentliche Verkehrsmittel sind selten, und viele Orte liegen weit auseinander – da wird es schnell schwierig, ohne Auto von A nach B zu kommen.
Ob Du lieber mit Mietwagen und Übernachtungen in Hotels unterwegs bist oder mit dem Camper, das entscheidest Du nach Vorliebe. Beides ist problemlos möglich. Mit einem Camper hast du allerdings eventuell die Möglichkeit, am Strand oder im Outback unter den Sternen zu schlafen.
Wenn Du nicht selbst fahren möchtest, gibt es alternativ auch die Möglichkeit von Mehrtagestouren* mit kleinen Bussen, die dich an diese Orte bringen.
Und nun lass uns direkt in die Etappen gehen und Tag für Tag erleben.
Tag 1: Perth – Bunbury – Busselton Jetty -Pemberton
#1 Strecke & Fahrtzeit
Die Strecke nach Busselton ist entspannt. Man fährt auf dem Highway 2 von Perth direkt in den Süden durch offene Landschaften, kleine Orte, immer wieder Wälder und Felder. Die Straßen sind super zu fahren. Wir haben auf dem Weg nach Busselton noch einen Stopp in Bunburry gemacht.
Perth – Bunbury 160km
Bunbury – Busselton Jetty 55km
Busselton Jetty – Pemberton 145km
#2 Bunbury – Delfine schauen
Auf dem Weg haben wir kurz in Bunbury gehalten, weil dort häufig Delfine in der Bucht gesichtet werden. Wir hatten gehofft, welche zu sehen. Leider hatten wir Pech, denn als wir nachmittags ankamen, waren keine mehr da. Echt schade. Das hatten wir nicht gut genug geplant und uns zu wenig informiert.
Falls Ihr diese Erfahrung nicht machen möchtet, kommt hier der Tipp. Es gibt ein Dolphin Discovery Center in Bunbury. Besonders cool dort ist, dass du die Tiere am „Interaction Zone Beach“ kostenlos beobachten kannst. Hier kommen die Delfine häufig von selbst bis ganz nah ans Ufer, begleitet von Volunteers, die erklären, was gerade passiert. Es gibt auch feste Zeiten, an denen dies passiert. Auf der Website des Discovery Centers sind diese veröffentlicht.
Wer mehr erleben möchte, kann eine Eco Cruise buchen, eine entspannte Bootstour durch die Koombana Bay, bei der die Chancen auf Sichtungen sehr hoch sind. Für Abenteuerlustige gibt es sogar eine „Schwimmen mit wilden Delfinen“-Tour,* die zwar etwas teurer, aber sicherlich ein Erlebnis ist.
Auch drinnen hat das Centre einiges zu bieten: interaktive Ausstellungen, ein großes Aquarium und viele Infos über den Meeresschutz. Am besten stehen die Chancen auf Delfine übrigens zwischen November und April, besonders am Vormittag. Wenn man Glück hat, wird ein kurzer Zwischenstopp wie bei uns damals zum echten Highlight – und wenn nicht, dann ist Bunbury trotzdem ein schöner Ort für eine Pause am Meer.
Zusätzlich ist in Bunburry auch noch ein Whale Watching Spot. Hier kann man in den Sommermonaten (Dez.-April) Killer Wale oder Orkas beobachten und an geführten Touren teilnehmen.
#2 Busselton Jetty
Unser erster richtiger Stopp war Busselton Jetty. Der Steg wurde ursprünglich 1865 gebaut – seitdem auch mehrfach verlängert und bis in die 1960er Jahre genutzt. Heute ist er restauriert, liebevoll gepflegt und zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Südwest-Region.

Der Jetty ist einfach riesig. Wirklich riesig. Fast 1,8 km ragt er ins türkisfarbene Meer hinaus und in der prallen Mittagssonne bei rund 40 Grad war der Spaziergang eine Mischung aus „Wow, ist das schön“ und „Ich schmelze gleich“.
Am Ende des Stegs wartet ein echtes Highlight: ein Unterwasser-Observatorium. Von dort aus kannst du, ganz entspannt ohne nass zu werden, tropische und subtropische Fische sowie Korallen bewundern, wenn Du magst. Wir hatten diese Unterwasser-Aquarien allerdings nicht angeschaut und deswegen kann ich auch nicht urteilen, ob es sich lohnt. Wenn Du lieber im offenen Meer schnorchelst, gibt es auch Touren zum Tauchen* oder Schnorcheln*, die angeboten werden und bei denen man Skulpturen im Meer zwischen Fischschwärmen entdecken kann.
Richtig spannend fand ich die Hintergrundstory:
Früher haben hier Händler angelegt, und das Jetty diente sogar zur Kontrolle von Waren, die in die Stadt gebracht wurden. Heute ist es einfach ein außergewöhnliches Bauwerk, auf dem man „ins“ Meer laufen kann mit den Holzplanken unter den Füßen, Meer links und rechts und Möwen über dem Kopf.
Wenn du keine Lust hast, die 1,8 km zu laufen, gibt es eine kleine Jetty-Bahn (solarbetriebener Zug), die dich bequem raus Richtung Meer bringt.

- Der Pier ragt über 1,8 km ins Meer, ein Spaziergang hier fühlt sich unendlich weit an
- Wer mag, kann mit der kleinen Solar-Bahn bis ans Ende fahren
- Das Unterwasser-Observatorium gibt Einblicke in die Unterwasserwelt. 8 Meter u.M kann man Fischschwärme, Korallen und eine komplett andere Welt sehen.
#3 Pemberton
Nach Busselton ging’s weiter Richtung Pemberton. Die Strecke: ca. 145 km, etwa 1 Stunde 45 Minuten – und komplett anders als der Küstenabschnitt davor.
Es geht ins Landesinnere und die Landschaft wird grüner, dichter, waldiger. Die Vegetation ändert sich und man kommt den Karri-Wäldern immer näher. Richtung Pemberton wurde die Besiedlung dann auch spärlicher. Und am Abend mussten wir ernsthaft schauen, ob wir noch etwas zu essen bekommen. Denn dort gab es tatsächlich nicht viele Restaurants und die machen um 20:30Uhr zu.
Pemberton war für uns der Entpunkt des Tages. Übernachtet haben wir im Karri Forest Motel*. Dies gehört zu den Budget Hotels. Insgesamt ist die Auswahl in Pemberton an Übernachtungsmöglichkeiten überschaubar, dennoch gibt es ein paar und es eigenet sich hervorragend als Startpunkt für die Erkundung der Karri Wälder am nächsten Tag.
#4 Hoteltipps & Essenstipps auf der Etappe
- Unterkunft: Für Pemberton empfehle ich ein gemütliches Motel oder ein kleines B&B mitten im Grünen. Im Mittleren Preissegment kannst du mal nach dem Pemberton Japanese Garden Studio* und im Höheren Preissegment Cherswood Farm* schauen.
- Essen: In Busselton gibt es kleine Cafés direkt am Wasser für einen Snack nach dem Jetty. In Pemberton ist abends die Auswahl limitiert. Und du musst auch beachten, dass das meiste um 20:30Uhr zu hat oder sogar nur tagsüber. Auf dem Weg nach Pemberton gibt es ein Restaurant direkt am Beedelup Lake namens The Lakeside Restaurant & Bar, oder in Pemberton das Fish ’n‘ Chips on Brockman.
Tag 2 – Pemberton → Karri Forest → Denmark
#1 Karri Forest
Der Karti Forest (Karri Forest) ist ein uralter Eukalyptus-Wald mit riesigen Bäumen — einer der größten und eindrucksvollsten in Australien. Die Bäume — die sogenannten Karri (Eucalyptus diversicolor) — gehören mit bis zu 70 Metern Höhe zu den größten Hardwoods der Welt. Die Stämme sind glatt, silbrig-grau und wirken fast wie schlafende Riesen in einem grünen Palast. Neben diesen Giganten fühlt man sich wirklich winzig.
Der Gloucester Tree
Der Gloucester Tree ist ein ehemaliger Feueraussichtsturm, der 61 Meter hoch ist. Früher sind Ranger ihn hinaufgeklettert, um Rauchzeichen zu erkennen. Heute kann man ihn theoretisch selbst besteigen über Metallstäbe, die spiralförmig am Stamm angebracht sind. Der Gloucester Tree ist direkt neben Pemberton, so dass wir diesen gleich am nächsten Morgen angesteuert haben. Wir sind dorthin mit dem Auto. Man kann aber auch von Pemberton eine einfache Wanderung (6 km) dorthin machen.
Ich selbst bin nur ein paar Meter hoch geklettert, man muss schon schwindelfrei sein und es sich trauen. Wobei auch vom Boden aus der Baum gigantisch und absolut beeindruckend ist.
Stand 2025 ist der Glaucester Tree zum Klettern gesperrt, da die Plattform als zu statisch instabil eingestuft wurde. Allerdings wird diese repariert und wahrscheinlich ist der Baum dann bald wieder bekletterbar. Aktuelle Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite.
Alternativ gibt es in der Ecke noch den Dave Evans Bicentennial Tree. Dieser ist sogar noch etwas höher, nämlich 75 Meter.
TIPP: Falls Du gerne mehr wandern möchtest in Western Australien, ist die WA Trail Webseite eine gute Quelle für Trails und Wanderungen.
Karri Forest Explorer Drive
Von dort aus ging es für uns auf einen Teil der Karri Forest Explorer Drive. Das ist eine der schönsten Routen der Region: eine selbstgeführte 86-km-Rundfahrt, die dich zu allen Highlights im Wald bringt, wie Aussichtspunkte, kleine Seen, Picknickplätze und Wanderwege. Perfekt für alle, die gerne flexibel Autowandern und den Wald in ihrem eigenen Tempo erkunden möchten.
Wir hatten am Vortrag schon einen Teil des Drives von Busselton kommend gemacht und sind dann nochmal auf dem Weg nach Denmark. Man kann hier Locker auch einen ganzen Tag verbringen und immer wieder mit Stopps den Wald erkunden.

Hinter diesem Link bekommt Ihr eine Übersichtskarte und eine ungefähre Vorstellung, wo der Drive entlanggeht. Einige der Straßen sind allerdings nicht befestigt. Dies sind dann Schotterstraßen und eigentlich auch ok für ein Auto ohne Allrad. Allerdings hängt dies davon ab, ob wie vorher das Wetter war (ob viel Regen und es deswegen schlammig ist) und auch was Deine Fahrzeugmiete bzw. Versicherung inkludiert.
Walpole–Nornalup National Park
Von Pemberton aus ging es für uns wieder Richtung Süden und Meer. Nach etwa 120 km kommt man nach Walpole und ist unweit des Walpole -Nornalup National Parks . Dieser war unser nächster Stopp.
Dort findet man sogenante Tingle Trees. Die Tingle Trees sind echte Naturwunder. Viele von ihnen besitzen eine riesige, fast kathedralenartige Stammhöhle, die durch Buschfeuer und jahrhundertelange Naturprozesse entstanden ist. Die Bäume wachsen dennoch weiter, obwohl ihr Inneres hohl ist. Ein Phänomen, das man sonst kaum irgendwo auf der Welt findet. Mancher dieser Stammhöhlen sind so groß, dass auch ein Auto platz hätte.
Valley of the Giants
Der Walpole–Nornalup National Park beherbergt ein Highlight: das Valley of the Giants, ein Tal voller gigantischer Tingle-Bäume, die sich weit über die Gras- und Farnlandschaft hinaus erheben.

Unsere Stopps waren zum einen der Hilton Lookout und der Giant Tingle Tree. Da der Eintritt zu Nationalpark kostenlos ist, kann man diese beiden Sehenswürdigkeiten auch ohne Eintritt erleben.
Im Gegensatz zum etwas 15 km weiter östlich gelegenen Tree Top Walk. Dieser einzigartige Spazierweg über den Wipfeln der Tingle Trees in Australien kostet um die 20 AUD. Mittlerweile hab ich schon viele solcher Baumwopfelpfade erlebt, jedoch finde ich es immer wieder beeindruckend aus der Vogelperspektive, die Umgebung zu beobachten. Der leicht schwingende Metallsteg führt dich in bis zu 40 Meter Höhe direkt hinein in die Baumkronen der Tingle Trees. Von dort oben sieht man den Wald und auch das nicht weit entfernte Meer aus einer völlig neuen Perspektive.

Wer noch mehr Zeit im Valley of the Giants verbringen möchte, kann dort auch wunderbar wandern gehen und die Waldluft spüren. Rund um den Giant Tingle Tree gibt es beispielsweise einen kurzen Wanderweg oder auch beim Hiltop Lookout. Kartenmaterial findest Du bei WA Tails.
#2 Denmark
Genug von Grün und Wald, weiter ging es dann noch für uns in Richtung Denmark. Dies sind nur knapp 60 km. Dort haben wir auch übernachtet, um dann am nächsten Tag die Gegend rund um Denmark mit den tollen Stränden zu sehen. Diese Küste im Südwesten Australiens wird auch die Rainbow Coast genannt – sie erstreckt sich von Walpole über Denmark bis zu Albany im Osten.
Da es an diesem Tag sehr heiß war, sind wir dann auch einfach ans Meer gefahren und haben uns einen schönen Strand zum Sonnenbaden ausgesucht in der Nähe der beiden Hotspots in dieser Ecke: Elephant Rocks und Green Pools. Beide Spots liegen im William Bay National Park und lassen sich von einem Carpark aus einfach erreichen.
Elephant Rocks
Die Elephant Rocks sehen wirklich aus wie eine Gruppe riesiger, runder Elefanten, die im türkisblauen Wasser baden. Diese massiven, glattgeschliffenen Felsen sind über Millionen von Jahren entstanden und gehören wahrscheinlich zu den meistfotografierten Naturformationen der ganzen Südwestküste Australiens.


Green Pools
Ein paar Schritte weiter öffnet sich dann die Greens Pool – ein natürlich geschützter Badebereich. Das Wasser ist so klar, dass du den Sandboden unter deinen Füßen siehst, und durch die vorgelagerten Felsen ist die Bucht meistens fast wellenfrei. Perfekt zum Schwimmen, Schnorcheln oder einfach nur relaxen und genießen.
Für uns war es der ideale Moment, um nach der Hitze und den vielen Eindrücken des Tages kurz abzuschalten. Wir waren eigentlich noch ziemlich müde vom Vortag, aber die Farben, das Licht und diese besondere Ruhe haben uns komplett runtergeholt. Es war, als hätte die Natur kurz auf Pause gedrückt – und uns einfach nur genießen lassen.
Abends sind wir dann noch weiter nach Albany in unsere Unterkunft.

Tag 3 – Albany → Perth
Albany selbst ist ein ruhiger, kleiner Ort, aber sehr geschichtsträchtig. Albany ist tatsächlich die älteste Siedlung in Western Australia und war früher ein wichtiger Walfang-Hafen. Heute erinnert nur noch das Historic Whaling Station Museum daran.
Die Strände rund um Albany sind absolut traumhaft, aber gleichzeitig viel wilder als die weiter nördlich. Hier spürt man, wie mächtig der Südliche Ozean ist. Vorgelagert liegt der Torndirrup Nationalpark, den wir am nächsten Tag besucht haben. Dort krachen die Wellen gegen die Felsen, als wollten sie die Küste neu formen.
Albany selbst hat nette kleine Cafés, gute Restaurants und eine entspannte Abendstimmung. Keine Hektik, kein Lärm wie in den Großstädten, aber dennoch mit seinen über 40.000 Einwohnern eine gute Infrastruktur und alles zu bieten, was man benötigt.
#1 Torndirrup Nationalpark
Im Gegensatz zu den anderen Parks und Sehenswürdigkeiten ist der Torndirrup Nationalpark nicht umsonst. Man bezahlt 17 AUD (2025) für den Eintritt pro Fahrzeug. Er liegt etwas vorgelagert von Albany und ist in einer kurzen Fahrt erreichbar. Alle wichtigen Infos – Öffnungszeiten, aktuelle Bedingungen, Wanderwege – findet man übrigens wunderbar übersichtlich auf der offiziellen Website.
Da wir an diesem Tag wieder zurück nach Perth wollten, haben wir uns auf die absoluten Highlights konzentriert und uns The Gap, die Natural Bridge und das Blow Hole angeschaut und sind dort die kurzen Wanderungen gegangen. Es gibt im Nationalpark auf geführte Touren* und auch Hubschrauberrundflüge*, um das Ganze von oben zu beobachten.
The Gap
The Gap und Natural Bridge sind beide über einen Parkplatz zu erreichen. Der Weg dorthin ist gut ausgebaut und auch mit festem Untergrund. Am Gap gibt es eine Aussichtsplattform, auf der man über einer 25 Meter tiefen Felsspalte steht. Unter einem explodieren die Wellen gegen die Wände und je nach Wetterlage kann es dort auch ganz schön feucht durch die Gischt sein. Die Aussichtsplattform hängt zehn Meter frei über der Klippe, vier davon direkt über dem Wasser mit einem Glasboden. Das ist schon sehr faszinierend.

Natural Bridge
Nicht weit davon befindet sich die Natural Bridge – ein natürlicher Felsbogen, der vom Ozean über Jahrtausende in den Granit geschliffen wurde. Der Weg dorthin ist kurz und leicht begehbar. Diese gigantische Granitbrücke wurde über Jahrtausende von Wind, Wasser und Erosion ausgehöhlt. Zwischen den Felsen erkennt man überall die typischen Schichten des uralten Gneis, der hier über 1,5 Milliarden Jahre auf dem Buckel hat.

Blow Hole
Nächster Stopp war das Blow Hole. Es liegt nur wenige Autominuten von The Gap und der Natural Bridge entfernt und wirkt auf den ersten Blick recht unscheinbar. Ein kurzer, gut markierter Weg führt über die Felsen. Das Blowhole selbst ist eigentlich nur ein schmaler Spalt im Felsen. Aber wenn die Wellen kräftig genug sind, schießt unten das Wasser durch den Kanal und entlädt sich oben als kräftiger Luftstoß – manchmal sogar mit einer feinen Wasserwolke. Das passiert nicht ständig, sondern eher in Intervallen. Wann genau es passiert ist, ist immer nicht so richtig vorhersehbar und je nach Jahreszeit kann es dann eben auch keine Druckwelle geben.
Die folgenden Punkte im Torndirrup Nationalpark haben wir leider ausgelassen wegen Zeitmangel, ich möchte sie dir an dieser Stelle aber auch nicht vorenthalten.
Salmon Holes
Wenn du schon dort bist, lohnt sich wiederum eine ca. 5-minütige Autofahrt zum Salmon Holes. Die Bucht ist spektakulär, gefasst von Felsen, türkisblaues Wasser, ein Strand wie aus einem Postkartenmotiv. Von Juli bis Januar ziehen hier große Schwärme des westaustralischen Lachses vorbei, oft so nah an der Küste, dass man ihnen beim Schwimmen zusehen kann. Selbst wenn es zu kalt zum Baden ist, macht schon der Blick auf die Wellen richtig Spaß. Ganz tolle Bilder findest Du hier auf der Webseite von Explorer Parks.
Bald Head Walk Trail
Unweit von Salmon Holes gibt es auch noch eine schöne Wanderung auf die Halbinsel mit ca. 12 km genannt Bald Head Walk Trail. Leider konnten wir diese auch nicht machen. Sicher beim nächsten Mal, da die Wanderung sehr spektakuläre Aussichten rechts und links ins Meer verspricht.

Frenchman Bay – die ruhige, geschützte Seite
Während die Westküste des Parks wild und rau ist, zeigt sich die Nordseite an der Frenchman Bay von ihrer sanften Seite. Wenn Du gegen den Uhrzeigersinn von Salmon Holes weiterfährst, kommst Du nach Frenchman Bay. Vom Lookout sieht man den langen, hellen Sandstrand und die Vancouver Peninsula, im Hintergrund Albany. Der Ort eignet sich für entspannte Spaziergänge oder du kannst die historische Walfangstation besuchen, die nur zwei Kilometer weiter liegt.

Jimmy Newell’s Harbour
Zwischen Frenchman Bay und The Gap liegt Jimmy Newell’s Harbour, ein kleiner natürlicher Hafen, benannt nach einem Seemann, der hier einmal Schutz vor einem Sturm suchte. Vom Parkplatz aus sind es nur 100 m zu einem Lookout und toller Sicht über die Bucht südlich ins Meer.
Rückfahrt nach Perth
Im Nationalpark kann man ohne Probleme einen ganzen Tag verbringen. Wir hatten nicht ganz so viel Zeit, da wir noch am selben Tag wieder nach Perth zurück wollten. Eine Strecke von mehr als 400 km quer durch den Südwesten Australiens lag vor uns. Diese sind wir dann auch in einem Zug mit nur kleinen Pausen durchgefahren.
Die Strecke quer durchs Land hat trotzdem auch einiges zu bieten. Die Landschaft ist geprägt von rot-goldenen Farben, vielen Feldern, Landwirtschaft und Outbackfeeling. Ein Teil der Strecke geht durch die Wheatbelt-Region Australiens. Diese ist bekannt als Kornkammer und produziert vor allem Getreide, aber auch Wolle und Fleisch für das Land. Wir waren leider erst nach der Ernte dort, so dass wir abgeerntete Felder gesehen haben. Dennoch hat die Region auch irgendwie ihren Reiz und ist vor allem wie alle Outback-Regionen in Australien so unheimlich weit und manchmal kann man kilometerweit einfach nur Felder sehen und keine Siedlungen. Etwas, das typisch für Down Under ist.

Praktische Tipps für deinen Roadtrip an der Westküste
Was ist die beste Jahreszeit, um den Südwesten zu erkunden?
Die beste Jahreszeit für den Südwesten Australiens ist von Oktober bis April, also Frühling, Sommer und früher Herbst.
Der Frühling ist ein Traum. Alles blüht, die Temperaturen sind warm, aber nicht heiß. Perfekt für Roadtrips, Wanderungen und Strände. In dieser Zeit explodiert die Wildblumen-Saison und es ist richtig schön entlang der Küsten und im Landesinneren. Von Dezember bis Februar ist die Hauptreisezeit.
Die Sommer sind warm bis heiß, aber an der Südwestküste immer angenehmer als im Outback oder im Norden. Perfekt für Strände, Schnorcheln, lange Tage und richtig viel Outdoor-Programm. Aber Achtung, es kann manchmal sehr voll werden, weil australische Sommerferien sind. Wir waren damals im Februar und es hatte teilweise Temperaturen bis zu 40 Grad. Damit muss man auch rechnen.
Persönlich finde ich den Herbst sehr gut. Viele unterschätzen diese Zeit. Das Meer ist noch warm, das Wetter stabil und sonnig, die Touristenmassen gehen zurück. Ideal für alle, die entspannt erkunden wollen. Im Winter (Juni bis August) würde ich es überlegen, in den Süden Australiens zu fahren. Es regnet häufiger, es kann windig und kühl werden, und einige Küstenabschnitte sind bei Sturm richtig ungemütlich. Aber für alle, die Wale beobachten wollen, ist es eine Option – rund um Albany sieht man dann oft Buckelwale.
Wie viel Zeit sollte man sich für die Südwestküste Australiens nehmen?
Das ist eine sehr gute Frage. Wir hatten ja nur 3 Tage. Das reicht, um die allerwichtigsten Dinge zu sehen, aber sicherlich nicht um sie in Ruhe zu genießen. Auch muss man sagen, dass man eben immer unter Zeitdruck steht, früh los muss und Abends spät in die Unterkünfte kommt.
Für die Ziele auf unserer Route würde ich eher 5-7 Tage einplanen, dann ist alles eben etwas entspannter. Wenn du die Möglichkeit hast, 7-10 Tage oder noch länger in der Region zu bleiben, dann ist es auch gut möglich, noch Stopps an anderen tollen Punkten einzulegen. Wie z.B. Margaret River oder östlich in die Region um Esperance zu fahren. Für einen besseren Überblick weiterer Ziele im Süden der Westküste wird es hier bald einen neuen Beitrag geben.
Mietwagen oder Camper und welche Straßenbedingungen erwarten Dich?
Ein Roadtrip durch den Südwesten Australiens lebt von Freiheit, Flexibilität und dem Gefühl, immer dort anhalten zu können, wo es am schönsten ist. Genau deshalb ist ein Mietwagen oder Camper die beste Wahl, um Busselton, den Karri Forest, Denmark und den Walpole–Nornalup National Park in Ruhe zu erkunden. Die Region ist weitläufig, viele Highlights liegen abgelegen, und öffentliche Verkehrsmittel sind selten. Ein eigenes Fahrzeug macht deinen Trip unkompliziert und stressfrei.
Mietwagen
Wir hatten einen normalen Mietwagen, der absolut ausreichend war. Auf deiner Route triffst du überwiegend auf: gut ausgebaute Highways, befestigte Landstraßen und kurze, gepflegte Zufahrtswege zu Nationalparks und Aussichtspunkten. Ein Allrad-Fahrzeug ist meines Erachtens nicht notwendig.
Ein SUV kann angenehm sein, muss aber nicht unbedingt sein. Viele Strecken lassen sich problemlos mit einem üblichen Kompakt- oder Mittelklassewagen fahren.
Wichtig: Einige Waldwege oder unbefestigte Parkplätze können nach Regen rutschig sein. Doch auch hier reicht ein normaler Mietwagen, solange man vorsichtig fährt und sich an die Beschilderung hält.
Camper & Vans
Wenn du gerne flexibel übernachtest, viel Zeit draußen verbringst oder einfach das Camper-Life liebst, ist ein Campervan die perfekte Option. In der gesamten Region findest du gut ausgestattete Campingplätze oder auch Caravan Parks in jeder größeren und kleineren Stadt und vor allem auch freie und kostenlose BBQ- und Picknickzonen. Diese sind in der Regel top gepflegt, mit Gasgrills und man kann sie kostenlos nutzen.
Ein Camper bietet dir die Möglichkeit, direkt in der Natur aufzuwachen – zum Beispiel nahe der Karri-Wälder oder nicht weit vom Meer bei Denmark.
Allerdings: Das Fahren erfordert ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, da manche Straßen schmaler und kurviger sind, besonders in Waldgebieten wie rund um Pemberton oder Walpole.
Straßenbedingungen – was dich auf deiner Route erwartet
Die Straßenbedingungen im Südwesten Westaustraliens sind generell sehr gut. Viele Routen führen über breite, asphaltierte Highways, die angenehm zu fahren sind. Trotzdem gibt es ein paar Besonderheiten, die du kennen solltest:
- Fahre nie bei Nacht! Das ist auf Grund der Wildtiere wirklich gefährlich. Ein Känguru springt wirklich schnell und unvermittelt über die Straße und dann ist es schwer auszuweichen.
- Die Distanzen sind oft wirklich weit und auch sehr ermüdend. Nimm Dir genug Pausen.
- Achte immer auf die jahreszeitlichen Gegebenheiten. Unbefestigte Straßen können schnell unbefahrbar sein. Am besten mit Mietwagen nichts riskieren.
- In ländlichen Gebieten gibt es nicht immer eine Tankstelle um die Ecke. Tanke sobald Du Gelegenheit hast und achte auch darauf immer genügend Wasser (vor allem im Sommer) mit dabei zu haben.
Wenn Du nicht selbst fahren möchtest, gibt es alternativ auch die Möglichkeit von Mehrtagestouren* mit kleinen Bussen, die dich an diese Orte bringen.
Packliste für die Südwestküste Australiens
Für eine Reise entlang der wilden, wunderschönen Südwestküste Australiens lohnt es sich, ein paar Dinge sorgfältig einzupacken – nicht nur für den Komfort, sondern auch für Sicherheit und Flexibilität unterwegs. Da das Wetter hier schnell wechseln kann und die Tage je nach Jahreszeit zwischen warm, windig und unerwartet kühl schwanken, sind mehrere leichte Schichten Gold wert. Ein atmungsaktives T-Shirt, ein dünner Fleece und eine winddichte Jacke reichen oft völlig aus, um vom sonnigen Busselton Jetty bis zu den schattigen Karri- und Tingle-Wäldern gut gewappnet zu sein. Gute, bequeme Wanderschuhe sind ebenfalls ein Muss, denn die schönsten Orte – der Giant Tingle Tree, die Walkways im Valley of the Giants oder die Lookouts rund um Denmark – liegen meist ein paar Schritte abseits der Straße.
Außerdem solltest du immer eine wasserdichte Trinkflasche, ausreichend Sonnenschutz (Sonnencreme, Hut, Sonnenbrille) und ein kleines Reisehandtuch dabeihaben. Die Sonne in Westaustralien ist intensiver, als man denkt, und gerade wenn man mehrere Stunden draußen verbringt, ist guter Schutz unverzichtbar. Eine Powerbank ist ebenfalls hilfreich, da du oft länger unterwegs bist, als geplant und Empfang in abgelegenen Regionen manchmal unzuverlässig sein kann. Für den Mietwagen oder Camper sind zusätzlich ein USB-Ladekabel, ein Adapter für den Zigarettenanzünder und, falls du campst, eine kleine Stirnlampe absolute Essentials.
Auch wenn die Straßen gut ausgebaut sind, lohnt es sich, im Handschuhfach ein paar Kleinigkeiten griffbereit zu haben: Taschentücher, Nassreinigungstücher, ein kleines Erste-Hilfe-Set und Mückenschutz. Gerade in der Nähe von Walpole oder Denmark, wo es feuchter ist, können die kleinen Plagegeister gerne mal vorbeischauen. Wer gerne am Wasser anhält – etwa an den Elephant Rocks oder den Greens Pool –, sollte unbedingt Badesachen, eine Wasserfeste Hülle fürs Handy und eventuell Aqua-Schuhe einpacken, da der Untergrund steinig sein kann.
Am Ende gilt: Weniger ist mehr – aber das Richtige zur Hand zu haben, macht deinen Roadtrip unglaublich viel entspannter. Mit einer gut durchdachten Packliste bist du für jede spontane Abzweigung und jedes unerwartete Highlight entlang der Westküste bestens gewappnet.
Kilometerübersicht & Distanzen aller Etappen
| Strecke | Distanz (ca. in km) |
|---|---|
| Perth → Bunbury | ≈ 166 km |
| Bunbury → Busselton | ≈ 52 km |
| Busselton → Pemberton | ≈ 143 km |
| Pemberton → Karri Forest (in der Region Pemberton) | Karri Forest liegt direkt bei Pemberton; für die Karri Forest Explorer Drive sind es 85 km |
| Karri Forest / Pemberton → Walpole–Nornalup National Park (bzw. Walpole) | ≈ 130 km |
| Walpole (Nationalpark) → Denmark, Western Australia | ≈ 66 km |
| Denmark → Albany, Western Australia | ≈ 120 km |
| Albany → Perth | ≈ 415–420 km |
Karte mit allen Zielen im Überblick
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Weitere InformationenFazit – Warum dieser Roadtrip zu meinen Lieblingsreisen gehört
Diese Reise war sicherlich nicht die längste in unserer Zeit in Australien aber dennoch eine die ich nicht missen möchte. Ganz klar, weil ich sie mit meiner Schwester zusammen gemacht habe. Aber auch, weil mir die Landschaft und das Meer dort wirklich im Gedächtnis geblieben ist.
Sollte ich nochmal die Chance haben dorthin zu kommen (und das ist wirklich der Plan), dann sicherlich für ein paar Tage länger. Ich würde mir 2 oder sogar drei Wochen Zeit nehmen und dann auch definitiv Margeret River erkunden und im Osten bis Esperance fahren. Dort soll es nämlich die schönsten Strände überhautp geben.
Wie sind Deine Pläne?
Happy travelling, Sabine 🌿
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Navigation & Outdoor
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- Wikicamps – Für Camping das wichtigste Tool in Australien.
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Mietwagen & Camper
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Hostels & Backpacker
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Transport in den Städten
Touren & Aktivitäten
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Alltag & Shopping
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Kaufen & Verkaufen
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